Aus dem Tagebuch einer Reisenden (10)

Die Befreiung meines Herzens. Oder, wie Ich meine Seele wiederfand.

Nun verstehe ich immer mehr. Dank der Matrix, dank der Zahlen... :
Mein Leben und den Sinn, der allem inne wohnt.
 
So vieles beschwerte mein Herz.


Als meine Mutter mit mir schwanger war, starb ihr Bruder bei einem tragischen Autounfall. Sie konnte nicht trauern, doch ich sog als Ungeborene ihre unterdrückte und nicht gelebte Trauer in mich auf.


War das wohl mein Herz, meine Seele, die 5555, die das alles so intensiv spürte und in sich aufnahm ?

Als 5 Jährige weinte ich bitterlich um den Bruder meiner Mutter, dem geliebten Onkel, den ich nie gesehen, nie gekannt hatte. Er begleitete mich mein Leben lang. Immer war er anwesend in meinem Herzen und mein Herz war so schwer. Voller Trauer um seinen Tod.


Auf dem Klavier spielte ich nur traurige Melodien, sogar mein Partner fragte mich immer wieder, warum ich denn so ein schweres Herz habe, warum ich immer so traurig sei ? Mir fiel das selbst nicht auf, denn ich kannte es ja nicht anders.

Erst durch das Bewusst werden in einer Therapie konnte ich den Zusammenhang zwischen dem Tod meines Onkels und meiner Trauer erkennen und durch ein Ritual erlösen. Die ungreifbare Schwere und die Trauer in meinem Herzen wich der Liebe und Dankbarkeit.
 
Als Kind entwickelte ich große Angst, Wut und schließlich einen tiefen Hass gegen meinen Vater. Mein Herz war voll davon. Ich ging ihm aus dem Weg, so weit es ging. Als mir das Sprechen verboten wurde, begann ich, ihn mit meinem Blick, mit meinen Augen zu ermorden.


Und doch war immer die Sehnsucht nach seiner Liebe und Anerkennung da, die tief in mir schmerzte. Tief gekränkt und verletzt, voller Angst, Wut und Hass. Nichts habe ich vergessen, alle verletzenden Situationen mit meinem Vater brannten sich in mir ein.

 

Niemals wollte ich vergeben!

Der Grund dafür sind wohl meine 5555 ?

 

Diese unendlich intensiven und negativen Gefühle. Auch das beschwerte mein Herz. Es war dunkel und schwer.
 
Jahrzehntelang trug ich diese Wut in mir, die Verzweiflung, ja den Hass.
Sogar bis weit über den Tod meines Vaters hinaus. Ich ging zu Therapien, versuchte, dies zu erlösen, zu befrieden. Mein Herz war gefangen. Meine Seele überdeckt von diesen negativen Gefühlen und richtiggehend eingesperrt. Ich wusste mir keinen Rat, keinen Weg, war hilflos.
 
Dann kam mir meine Seele zu Hilfe. Ich wurde krank. Verlor mein Augenlicht, “Das Fenster zur Seele.” Auf der rechten Seite, der Vater-Seite.
Dieses Fenster wurde mir von heute auf morgen für die Außenwelt verschlossen.


Doch gleichzeitig wurde mir dieses Fenster für mich selbst, mein beschwertes Herz, weit aufgerissen. Von meiner Seele. Ich konnte plötzlich – durch meine 5555 meine Seele spüren, ja, sogar die Seele meines Vaters spüren. Meine Seele weitete sich ins Unendliche.


Im Krankenhaus war ich bei Gott und verstand plötzlich alles !
Mein Vater offenbarte mir in dieser schweren Zeit seine Seele, seinen Schmerz und ich konnte ihn plötzlich verstehen. All seine Not, in der er zu Lebzeiten war. Tief tief in mir konnte ich mich mit ihm versöhnen. Die Liebe zu ihm wachsen und gedeihen lassen. In Liebe und tiefer Dankbarkeit das Alte endlich befrieden.
 
Durch die 5555 so sehr verletzt, durch die 5555, durch meine Seele, schließlich auf wundersame Weise geheilt.
 
Es ist so befreiend, wenn man den Sinn einer Krankheit versteht !!!
 
Es musste so kommen. Es war ein wichtiger Prozess für mich und für meine Seele. Ich erkannte plötzlich die Größer meiner, seiner und jeder Seele.
 
Mein Herz ist leicht. Befreit, im Frieden. So half mir meine Seele dabei, mich aus meinen negativen Gefühlen zu befreien. Die Angst, den Hass in Liebe zu verwandeln.
 
Im letzten Kurs besprachen wir die 5 ! und es fiel mir wie Schuppen von den Augen.
 
Alles, alles hat seinen Sinn ! Meine Krankheit war ein Akt der Liebe meiner Seele. Und ich bin glücklich, denn nun weiß ich:

 

Meine Seele hat nun ihren rechtmäßigen Platz, den 1. Platz in meinem Leben wieder gefunden und eingenommen.


Ich gebe ihr Raum.

 

Damals, im Krankenhaus völlig unbewusst, ja im Schock, doch heute bewusst und voller Dankbarkeit !


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