Aus dem Tagebuch einer Reisenden (4)

Bin ich (ein Zwillingskind) nun die 5-lose oder die 5-reiche?

.... ganz lieben und herzlichen Dank für Deine so große Unterstützung,
das Leben und mich selbst besser zu verstehen. Jedes Verstehen ist für mich ein Stein, der vom Herzen fällt, Erleichterung, ja Seelenfrieden ....
und das tut unendlich gut ............!  
 
Gerade als Zwilling stelle ich mir nun immer und immer wieder die Frage: Wer bin ich?! Was macht mich aus, wie sieht meine Matrix aus?


So bin ich auf der Suche nach mir selbst und ich habe begriffen:
Wenn die Zahlen zu sprechen beginnen, lausche ihnen, spüre die Resonanz in Dir und Du wirst verstehen.
 
So möchte ich Dir wieder “Aus dem Tagebuch einer Reisenden” berichten.  




Die Zeit am Morgen ist für mich immer eine ganz besondere Zeit. ich liege im Bett, bin mit der ganzen Welt und mit mir im “Einen und Reinen” und verstehe. Verstehe und ahne die tiefen Gesetze des Lebens. Sehe die Verbindungen, den Sinn.
Alle Tore machen sich in mir auf.
Ich hab das Gefühl, dass in diesen Morgenstunden meine Matrix  vollkommen ist.


Alles ist Gut, ich bin mit allem verbunden, liege sanft in Gottes Hand, der mich liebt, nährt, führt und berührt. Es ist ein wohliges Gefühl und in diesen friedlichen und glücklichen Augenblicken fehlt es mir an Nichts. Dieser Augenblicke sind groß und gewaltig, Augenblicke der tiefen Einsicht und Erkenntnis.


Schon immer wollte ich mich und die Menschen verstehen, denn das Verstehen bringt inneren Frieden und Heilung. Schon immer wollte ich hinter die Kulissen sehen, um verstehen zu können, um was es eigentlich geht. Denn: “Was ist der tiefere Sinn eines jeden Theaters”?!
 
Seitdem wir über die Ziffer 5 sprachen und über ihren Aspekt des Schauspiels, ließ mich dieses Thema nicht mehr los. Bin ich nun die 5-lose oder die 5-reiche?


Warum mag ich mit meinen 4 Fünfern keine Schauspieler, warum ist mir dieses Metier so suspekt,
warum bereiten mir Schauspieler richtiggehend Unbehagen?



Nun, ich weiß wohl, dass mich Schauspieler verunsichern, weil ich nie weiß, woran ich bei diesem Menschen bin.


Wann ist dieser Mensch er selbst und wann spielt er eine Rolle. Aber noch schlimmer empfinde ich es, dass Schauspieler ihre eigene Persönlichkeit für eine Rolle aufgeben müssen, vielleicht sogar auch Dinge tun müssen, die ihnen innerlich sogar widerstreben....
 
Und plötzlich stieg in mir das tiefe und heilsame Verstehen auf. Heute im Morgengrauen!


Ich selbst war und bin die größte Schauspielerin !
 
Viele sprachen 2012 vom Welt- untergang. Auch wenn dies nicht geschah, so ging 2012 die Welt doch für mich unter. Denn .... Ich war bis zu diesem Zeitpunkt die perfekte Schauspielerin.


Ich hab mich für alle verdreht und verbogen, war nicht ich selbst, wusste nicht einmal, wer ich eigentlich wirklich bin, hab mich nicht gespürt, weil ich nicht bei mir war, mich nicht kannte.



Habe immer nur dem anderen gedient. Ich kannte es nicht anders: Dem anderen dienen, immer lieb und brav sein. Immer in der großen Hoffnung, auf diese Weise vom Anderen Liebe und Anerkennung zu bekommen.


“Bitte sieh mich, bitte erkenn mich an.” Das war mein inneres Flehen.
Denn ich sah mich selbst nicht, konnte mir selbst keine Anerkennung geben, weil ich nicht einmal wusste, wer ich bin.
 
2012 erkannte ich dann schmerzlich, mit ganzen 47 Jahren, dass ich nie ich selbst war, mein ganzes bisheriges Leben lang
angepasste Rollen gespielt habe.


Um Anerkennung im Außen zu bekommen, wurde ich zur perfekten Schauspielerin. Ignorierte meine eigenen Bedürfnisse und nahm mich selbst nicht wahr.
 
Diese Rolle als Dienende war mir sehr vertraut, gab mir auch Halt, Anerkennung, Sicherheit, doch ...
der Preis war hoch. Ich war nicht ich selbst. War nur eine Hülle des Dienens. Wie eine ferngesteuerte Marionette.
 
So verstehe ich nun meine tiefe “Abneigung” gegen Schauspieler. Denn.... Sie spiegeln mir meine eigene Abneigung gegen mich selbst, gegen meine jahrzehntelange Selbstlüge.



Jeder Schauspieler stellt mir ständig die stille und brennende Frage:
“Und jetzt? Bist Du jetzt wirklich Du selbst, oder spielst Du immer noch eine perfekt einstudierte Rolle?”
 
2012 war ein völliger Bruch. Ich zog mich von all meinen Freunden zurück, meine anschließende Erblindung des rechten Auges verstärkte diesen Rückzug in die Einsamkeit, aber gleichzeitig war es auch der Beginn der heilsamen Begegnung mit mir selbst!
 
Diesen brennenden Fragen: “Wer bin ich? Was macht mich aus?” - gebe ich seither Raum. Ich will nicht mehr für andere angepasste Rollen spielen, ich will ich selbst sein.


In diesem Prozess befinde ich mich seitdem und übe meine ersten tapsigen und unsicheren Schritte
als eigenständige, eigenverantwort- liche und selbstliebende Frau.

So verstehe ich nun die Botschaft der 5 an mich als heilsame Erkenntnis: Du warst eine große Schauspielerin und es nun aber an der Zeit, dass Du Dein eigenes Leben lebst.
 
Bewusst schauspielern, ja! Aber nicht unbewusst!
 
So haben die Zahlen die Fähigkeit, Unbewusstes ins Bewusstsein zu holen, sich mit sich selbst anzu- freunden und liebevoll in den Arm zu nehmen, um schließlich mit dem einst unbewussten, dafür um so brennenden Thema, Frieden zu schließen. ....


Gestern habe ich in mir einen großen Widerstand gespürt, als es um meine Schwester ging, doch ich weiß, dass das Thema erst erlöst ist, wenn ich weich werde, den inneren Wider- stand loslasse und mich weit öffne – für sie und für mich.




Denn auch sie ist auf gewisser Weise ein Spiegel für mich.
 
So wirken, liebe Erika, jedes Deiner Worte in mir nach und nach ....


Auch wenn der innere Widerstand erst groß ist (das ist wohl die fehlende 9?), so verstehe ich sie immer besser in ihrer eigenen Misere, dank Deiner “Aufschlüsse- lung” der Zahlenmatrix .....

... und ich bin davon überzeugt, ihr auf diese Weise neu begegnen zu können. In Liebe und Achtung.


So hat sie die Chance, den Zugang zu sich selbst zu finden. Wenn sie es will und den Mut dazu findet.



Nun, die Basis ist das gegenseitige Vertrauen, das weiß ich nun und ich öffne mich dafür.




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